Natur, die heilen kann

Es gibt Landschaften und Regionen, die ich immer wieder gerne besuche, da sie eine besondere Anziehungskraft auf mich ausüben. Eine davon ist die Vulkaneifel mit ihren stillen Maaren. Besonders das Gemündener Maar hat mich in seinen Bann gezogen. Kaum befinde ich mich in seiner Nähe, breitet sich eine innere Ruhe in mir aus und ich fühle mich geerdet. Immer. Es ist für mich definitiv ein Kraftplatz, den ich mindestens einmal im Jahr aufsuchen möchte. Solche Energieplätze gibt es einige im „GesundLand Vulkaneifel“. Entlang des Flüsschens Lieser beispielsweise, das in Boxberg entspringt und in die Mosel mündet, kann man bei einer Wanderung auf dem sogenannten Lieserpfad einige davon entdecken.

Mitte März wurde ich vom GesundLand Vulkaneifel eingeladen, die Wanderpauschale „Lieserpfad – von der Quelle bis zur Mündung“ zu testen. Das Angebot beinhaltet fünf Übernachtungen mit Frühstück, tägliche Lunchpakete, Wegbeschreibungen für die einzelnen Etappen und Gepäcktransfer zu den Unterkünften – beste Voraussetzungen für eine mehrtägige Genusswanderung. In meinem Hotelzimmer in Daun liegt ein Begrüßungspaket mit allen Informationen und Karten, die ich für die Tour benötige. Freundlicherweise werde ich von einer Mitarbeiterin des GesundLands Vulkaneifel zum Ausgangspunkt der Wanderung gebracht.

Premiumwandern heißt, ohne Karte wandern und trotzdem wissen wohin es geht.

Premiumwandern heißt, ohne Karte wandern und trotzdem wissen wohin es geht.

1. Etappe: Boxberg – Daun (15 km)

An der Lieserquelle in der Hocheifel bei Boxberg beginnt die erste Etappe des 74 Kilometer langen Premiumwanderwegs Lieserpfad. Bei strahlendem Sonnenschein und eisig kaltem Wind mache ich mich auf den Weg Richtung Daun, dem Ziel der ersten Etappe. Die gut erkennbare Wegmarkierung des Lieserpfads wird für die nächsten Tage mein treuer Begleiter sein. Vorsichtshalber habe ich mir den GPS-Track des kompletten Wegs auf meinem Handy gespeichert. Wegmarkierungen sind leider immer wieder beliebte Souvenirs.

Durch die sogenannte Struth gelange ich über Wiesenwege zur Quelle des Sauerbrunnens Drees – Neichen. Unter dem Schilderbaum ist eine Box aus Plexiglas befestigt, in der Plastikbecher stehen. Neugierig probiere ich das Wasser, das aus dem Brunnenrohr rinnt. Ganz schön sauer. Nicht mein Fall, aber eine interessante Geschmackserfahrung.

Aus Sauerbrunnen Drees - Neichen habe ich einen großen Schluck getrunken. Echt sauer das Wasser.

Aus Sauerbrunnen Drees – Neichen habe ich einen großen Schluck getrunken. Echt sauer das Wasser.

Wenig später komme ich zur „Alten Eiche“ zwischen Neichen und Nerdlen, wo ich meine erste Rast einlege. Auf der Bank im Schatten des 460 Jahre alten Naturschutzdenkmals spüre ich die ganze Energie, die von dieser ehrwürdigen alten Eiche ausgeht. Ein traumhafter Platz zum Auftanken und Abschalten. Eine Informationstafel am Baumstamm gibt ein paar Eckdaten frei, darunter diese: Kronendurchmesser 30 Meter. Alle Achtung.

Über Wiesenwege wandere ich durch malerische, hügelige Landschaften, die mich ans Allgäu erinnern. Wie schön muss das hier erst sein, wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht. Noch fehlt den Wiesen das satte Frühlingsgrün, doch das Blau des Himmels bietet den nötigen Kontrast, um dennoch schöne Fotos machen zu können.

Gestaltungselement Brücke.

Gestaltungselement Brücke.

Meine Wanderung verläuft bislang gemütlich, genau das Richtige für den ersten Tag. Das schöne Wetter macht Laune und ich freue mich auf die Woche hier in der Vulkaneifel. Ein asphaltiertes Teilstück führt unter einer Autobahnbrücke hindurch. Dort befindet sich ein sehr schön gestalteter Rastplatz mit geschwungenen Holzliegen. Es fasziniert mich, dass die Brücke mehr wie ein Gestaltungselement wirkt und weniger wie ein Verkehrsweg. Was mich bis jetzt etwas irritiert: Wo ist eigentlich die Lieser?

Am Wegesrand entdecke ich eine weitere kohlensäurehaltige Quelle vulkanischen Ursprungs, die Rengener Drees. Mein Bedarf an saurem Wasser ist noch gedeckt und so wandere ich gemächlich weiter, bis ich zur Anhöhe Rengen gelange. Hier oben mache ich es mir im Gras gemütlich und genieße den schönen Blick auf Leyen, einem Vorort von Daun. Das Himmelslicht nimmt allmählich ab und ich mache mich wieder auf den Weg. Das letzte Stück der ersten Etappe führt hinunter nach Daun. Unten im Tal angekommen höre ich sie auch schon rauschen: die Lieser. Ich folge ihr ein stückweit bis ich zum Hotel abbiegen muss. Völlig entspannt und gut gelaunt komme ich im Hotel an, voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

Übernachtung: Hotel Stadt Daun

Einkehrtipp: Pizzeria Lo Stivale

2. Etappe: Daun – Manderscheid (18 km)

Nach einem reichhaltigen Frühstück mit selbstgemachter Marmelade breche ich auf zur zweiten Etappe, die laut meiner Karte größtenteils an der Lieser entlang führt. Mit dem beruhigenden Plätschern des gemütlich fließenden Flüsschens im Ohr, fühle ich mich schnell entspannt und lasse mich von der Wegmarkierung hinauf zum Gemündener Maar führen. Von oben blicke ich auf die glatte Wasseroberfläche meines Lieblingsmaars und fühle mich für einen Moment lang mit der Natur verbunden.

Fast wäre ich eingenickt bei meiner Verschnaufpause an der Urpferdchenbrücke. Das stete Rauschen der Lieser hatte einschläfernde Wirkung.

Fast wäre ich eingeschlafen bei meiner Verschnaufpause an der Urpferdchenbrücke. Das stete Rauschen der Lieser hatte einschläfernde Wirkung.

Einsamkeit und Ruhe erwartet mich im Liesertal. Nur das beruhigende Fließgeräusch des Wassers unterbricht die angenehme Stille. Immer wieder führen Holzbrücken über die Lieser und ich finde ein idyllisches Plätzchen nach dem anderen. Auf der Holzbank an der Urpferdchen-Brücke lasse ich mich nieder, lausche der Natur um mich herum und verspeise mein Lunchpaket. Regentropfen fallen auf mein Gesicht. Das ist mir aber gerade so was von egal. Eine halbe Stunde liege ich so da. Gedanken kommen und gehen. Wasserrauschen. Einfach nur sein. Nur widerwillig erhebe ich mich, um meine Wanderung fortzusetzen. Ganz allmählich wird mir klar, was der Begriff „GesundLand“ vermitteln möchte. Gesundwerden in der Natur – das kenne ich schon von meinen Pilgerwanderungen. Aber hier in der Vulkaneifel, speziell an den Maaren und an der Lieser, spüre ich die heilende Wirkung der Natur in einer bisher unvergleichlichen Weise.

Der Lieserpfad führt mich wieder den Berg hinauf. Durch lichten Eichenwald wandere ich auf einem angenehm zu laufenden Felsenpfad oberhalb der Lieser. Entlang des Flusslaufs windet sich der Pfad in Schleifen durch den Wald. Mittlerweile habe ich das Rauschen der Lieser lieb gewonnen und mein Blick geht immer wieder nach unten, meine Augen möchten das Wasser fließen sehen. Ein Vorteil hat die Jahreszeit: Dadurch, dass die Bäume noch kein Laub tragen habe ich freie Sicht auf den Fluss tief unter mir.

Nach einem felsigen Wegstück erkenne ich in der Ferne die Burgen Manderscheid. Das Etappenziel ist nah, denn die Pension Haus Sonneck liegt unmittelbar an der Unterburg. Haus Sonneck ist ein nett geführtes, kleines Hotel mit sehr persönlicher Note. Da es noch nicht so spät ist als ich dort ankomme, gönne ich mir erst mal ein Stück Kuchen und eine Tasse des besten Milchkaffees weit und breit. Mein Gepäck steht schon bereit und die Wanderschuhe stehen zum Trocknen auf der Schuhbank vor der Rezeption. Hier ist man bestens auf Wanderer eingestellt. Die Zimmer sind gemütlich und individuell eingerichtet. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Stil. Das gefällt mir.

Übernachtungstipp: Pension Haus Sonneck

3. Etappe: Manderscheid – Wittlich (23 km)

Von der Morgensonne wachgeküsst beobachte ich den Sonnenaufgang von meinem Bett aus. Dieses Naturschauspiel konnte nur noch das Frühstück toppen, mit dem besten Frühstücksei das ich jemals gegessen habe. Mehrmals eile ich nach draußen um die beiden Burgen Manderscheid in der aufgehenden Sonne zu fotografieren, bevor sich der Himmel zuzieht. Schade, denn der Blick auf die Nieder- und die Oberburg ist bei Sonnenschein natürlich um ein Vielfaches schöner. Die Behörden haben eine Unwetterwarnung herausgegeben. Sturm ist im Anmarsch. Doch das hindert mich nicht daran, meine Wandertour fortzusetzen und zur dritten Etappe aufzubrechen. Auf die heutige Strecke freue ich mich sehr, denn sie verläuft parallel mit einer Etappe des berühmten Eifelsteigs.

Einmal über die Straße und schon geht es hinauf auf den Berg und in den Wald hinein zum bekannten Aussichtspunkt Schmitthütte. Von hier hat man einen freien Blick auf die beiden Burgen Manderscheid. Heute ist es leider etwas dunstig und unbunt, so dass die Sicht nicht ganz so spektakulär ist, wie bei schönem Wetter. Nun denn, es gibt wahrlich schon genügend Fotos mit genau dieser Sicht. Bestimmt finde ich noch einen anderen und noch nicht so bekannten Blick auf die beiden Burgen. Tatsächlich, schon nach wenigen Gehminuten komme ich zur Pellenzkanzel an der Leo-Bönner Allee – so steht es zumindest auf einer Holztafel geschrieben. Diesen Burgenblick kenne ich noch nicht und ich muss sagen, er gefällt mir – auch bei trüber Sicht wie heute.

Blick von der Pellenzkanzel aus auf die beiden Burgen Manderscheid.

Blick von der Pellenzkanzel aus auf die beiden Burgen Manderscheid.

Mittlerweile hat der Wind zugenommen und pfeift mir um die Ohren. Überall wirbeln Blätter wild tanzend durch die Luft. Ich komme keinen Schritt vorwärts, da ich wie gebannt dastehe und den Blättern zuschaue. Ich liebe so etwas. Es folgen noch weitere Kanzeln und Aussichtspunkte – jeder für sich hat etwas ganz besonderes. Der Waldweg ist jetzt in einen schmaleren und felsigeren Pfad übergegangen. Ab und zu blinzelt die Sonne zwischen der Wolkendecke hindurch und verwandelt alles um mich herum in einen Märchenwald. Sobald die Sonnenstrahlen auf die moosbewachsenen Bäume trifft, fangen diese knallgrün zu leuchten an. Ist das ein tolles Farbenspiel! Die Natur ist eine wahrhaft großartige Künstlerin. In meiner Erinnerung werde ich diese Etappe unter dem Beinamen „Mooswald“ abspeichern. Mir kommt eine Frau entgegen, die wie ich alleine unterwegs ist. Auch sie scheint begeistert zu sein von den Farben, von dem Wind, einfach von allem. Wir unterhalten uns kurz über das leuchtende Grün, über die Sonnenstrahlen und die herumwirbelnden Blätter. Wir verstehen uns.

In den wenigen windstillen Augenblicken höre ich tief unter mir das Rauschen der Lieser. So beruhigend. Alles. Meine Erwartungen an diese Etappe werden schon jetzt erfüllt. Die schmalen Pfade mit ihren engen Passagen und gelegentlichen Holzbrücken machen richtig Spaß. Ich bin mir sicher, dass das Wetter hier völlig egal ist. Mit Sicherheit ist diese Etappenwanderung zu jeder Jahreszeit ein Genuss, denn sie ist sowohl von der Wegeführung als auch von der landschaftlichen Vielseitigkeit her einzigartig. Erst wandert man auf dem Bergkamm und genießt weite Ausblicke, dann wieder durch den Wald nach unten an die Lieser und passiert saftig grüne Wiesen – was will man mehr?

Wieder in der Zivilisation angekommen überquere ich kurz vor Wittlich den 50. Breitengrad, während sich die Sonne hinter den Bergen verabschiedet. Nur noch ein paar hundert Meter sind es zum Hotel Rotenberg, meinem Ziel der 3. Etappe auf dem Lieserpfad.

Mein Gepäck steht bereits im Zimmer. Hungrig wie eine Wölfin freue ich mich auf das Abendessen im Hotelrestaurant. Gelaufen bin ich genug. Jetzt möchte ich einfach nur sitzen, schlemmen und genießen. Die freundliche Bedienung kommt an meinen Tisch und fragt mich, was ich gerne essen möchte. Etwas irritiert suche ich die Speisekarte. Es gibt keine! Auf was ich denn Lust hätte, werde ich gefragt. „Suppe und Salat mit Huhn oder so“ – das ist meine Bestellung. Und genau das wird mir kurze Zeit später serviert und das Ganze auch noch als Bio-Version. Das nenn’ ich mal Kundenorientiertheit. Einfach klasse!

Übernachtungstipp: Rotenberg PT-Hotel

4. Etappe: Wittlich – Lieser (18 km)

Bei Sonnenschein erwache ich aus einem erholsamen Schlaf. Heute wandere ich die letzte Etappe zur Liesermündung an die Mosel. Gerade vor einem Monat war ich in Lieser, allerdings als Pilgerin auf dem Moselcamino. Mit meinem Lunchpaket mache ich mich wieder auf den Weg, der zu Beginn zwar auf Asphalt verläuft, landschaftlich aber dennoch reizvoll ist. An einer Autobahnbrücke liegt die römische Villa. Hier verlaufe ich mich zum ersten Mal, da ich ein Zeichen an der Brücke nicht sehe. Schade, dass Brücke und Villa so dicht beieinander liegen, denn das nimmt der historischen Stätte etwas den Charme. Auf den folgenden fünf Kilometern habe ich oft den Verkehrslärm als Hintergrundrauschen im Ohr und gelange immer wieder auf asphaltierte Wege. Aber sobald ich wieder an die Lieser geführt werde, macht das GesundLand seinem Namen alle Ehre: wundervolle Passagen durch Nadel- und Mischwald, auf moosig weichen Wegen und einzigartige Blicke auf die Lieser.

Bei Altenheim kommt eine Passage, bei der ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht falsch gelaufen bin, denn die Beschilderung ist dort etwas irreführrend bzw. nicht ganz eindeutig. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, nicht auf dem richtigen Weg zu sein, denn es geht eine zeitlang auf Asphalt weiter. Nach mehreren Kilometern werde ich bei Platten wieder den Berg hochgeleitet auf einen schmalen, weichen Waldpfad. Unterhalb rauscht die Lieser. Wieder im Wald fühle ich mich völlig entspannt und genieße das Lichtspiel der Sonne zwischen den Baumkronen.

Energieplatz am Wanderweg Steinebach. Hier hätte ich den ganzen Tag verbringen können.

Energieplatz am Wanderweg Steinebach. Hier hätte ich den ganzen Tag verbringen können.

Hinter Maring-Noviand biege ich links in den Wald hinein auf den Wanderweg Steinebach. Hier verliere ich etwas Zeit, denn unten an der Lieser ist es so reizend und ich versuche jede auch noch so kleine Wasserspiegelung mit meiner Kamera festzuhalten. Nadelbäume, Totholz, Wiesenabschnitte und weiche Mooswege – die Mischung macht’s, und so kommt es, dass mir auch die 4. Etappe irgendwie gefällt.

Auf dem Endspurt Richtung Lieser passiert es dann: Ich finde den Weg nicht. Bisher waren alle Etappen hervorragend ausgeschildert, so dass ich weder Karte noch GPS zu Hilfe nehmen musste. Aber diese Etappe ist von der Beschilderung her verwirrend. Das letzte Stück muss laut Karte an der Lieser entlang führen. Doch die Wegmarkierungen sind widersprüchlich und zeigen meiner Meinung nach in völlig falsche Richtungen. Nur mithilfe der Smartphone-App finde ich einen Weg, der nach unten an die Lieser führt. Ob es der richtige Weg ist, weiß ich nicht, da auch die App der Gastlandschaften Rheinland-Pfalz hier eine Wegführung anzeigt die es nicht gibt. Eine halbe Stunde irre ich herum und bahne mir meinen eigenen Weg durch das Laub, bis ich wieder auf einem ausgeschilderten Pfad lande.

Nur eine verlässliche und durchgehende Beschilderung eines Wanderwegs machen das Wandern ohne Karte möglich.

Nur eine verlässliche und durchgehende Beschilderung eines Wanderwegs machen das Wandern ohne Karte möglich.

Anmerkung: Nach meiner Wanderung habe ich diese fehlerhafte Beschilderung den Verantwortlichen mitgeteilt und es wurde mir versichert, dass sie überarbeitet wurde. Dennoch empfehle ich zur Sicherheit für die 4. Etappe Kartenmaterial und GPS mitzuführen.

In Lieser angekommen fühle ich mich großartig. Es ist ein unheimlich tolles Gefühl, einem Fluss vom Anfang bis zum Ende zu folgen. Ich stehe an der Liesermündung und schaue auf die Mosel. Das Abendlicht der Sonne schimmert golden und spiegelt sich auf der Wasseroberfläche. Traumhaft. Eine ganze Weile stehe ich am Moselufer und sauge die ganze Energie der Region in mir auf. Dann geht die Sonne unter … Die Mosel im Sonnenuntergang – wenn das kein gebührender Abschluss meiner viertägigen Wanderung ist! Diesen Anblick werde ich auf jeden Fall so schnell nicht vergessen.

Übernachtung: Landhaus Kuntz

Angekommen an der Liesermündung, bleibe ich eine ganze Weile hier stehen und genieße den Blick auf die Mosel.

Angekommen an der Liesermündung, bleibe ich eine ganze Weile hier stehen und genieße den Blick auf die Mosel.

Mein Fazit:

Mir hat der Lieserpfad sehr gut gefallen. Jede Etappe hatte ihre Reize und ihre Besonderheiten. Insgesamt mag ich an diesem Wanderweg, dass er so viel Erholung und dennoch auch Abwechslung bietet: Waldpfad, felsiger Steig, laubbedeckte Waldwege, dann wieder Wiesenpfade mit Allgäucharakter und weiche Mooswege, Sonnenlicht, das durch die Baumkronen dringt und diese unvergesslich entspannenden Passagen an der Lieser entlang mit den zauberhaften, idyllischen Ruheplätzen. Das ist mit nichts zu vergleichen.

Das Wander-Pauschalangebot der GesundLand Vulkaneifel GmbH hat meine Ansprüche erfüllt. Die Auswahl der Hotels ist gelungen, der Gepäcktransfer hat immer hervorragend geklappt und die Lunchpakete waren ausreichend. Lieser war an meinem Ankunftstag (Donnerstag) etwas verschlafen und alle Gastronomen hatten an diesem Tag geschlossen. Von daher empfehle ich, die wenigen Kilometer nach Bernkastel-Kues zu fahren (mit dem Bus oder Taxi), dort gibt es auf jeden Fall immer was zu essen. Eine Anregung für das Etappenziel Wittlich: Ich fände es gut, wenn man vom Hotel am Lieserpfad abgeholt und am nächsten Morgen wieder zum Ausgangspunkt zurückgebracht würde, damit man nicht die fast 1,5 Kilometer auf Asphalt laufen muss. Gerade am Ende einer Wanderung tut jeder Meter auf Beton weh.
Mein Tipp an die Hoteliers: Seien Sie besser darüber informiert, was es an welchen Tagen in Ihrer Umgebung für Einkehrmöglichkeiten gibt, wenn Sie selbst kein Abendessen anbieten. Dadurch ersparen Sie müden Wanderern unnötige Laufereien zu geschlossenen Lokalen.

Hier geht es zum Urlaubsangebot „Lieserpfad – von der Quelle bis zur Mündung

Meine Wanderung auf dem Lieserpfad erfolgte auf Einladung der GesundLand Vulkaneifel GmbH. Vielen Dank an dieser Stelle für die hervorragende Betreuung. Meine Berichterstattung hat dies in keiner Weise beeinflusst. Ich behalte mir vor, authentisch und ehrlich über meine Wanderungen und Aufenthalte zu schreiben.

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